Sexuelle Vielfalt in migrantischen Communities – Widersprüche und Widerstände

Datum: Freitag, 20.10.2017

Einlass: 18:45 | Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Ort: FORUM der Kölner Volkshochschule im Museum am Neumarkt

Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Bild

„Muslimische Eltern gegen homosexuellen Erzieher“ (Der Tagesspiegel, 27.03.2017)

„Studie : Junge Migranten sind mehrheitlich schwulenfeindlich“ (Der Tagespiegel, 26.09.2007)

„Wie schwulenfeindlich sind muslimische Migranten?“ (Welt, 21.02.2017)

Wie auch aus den obigen Zeitungsüberschriften zu entnehmen ist, wird in der öffentlichen Wahrnehmung „migrantischen Kreisen“ häufig eine problematische Geschlechts- und Sexualitätskonstruktion zugeschrieben.

Der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland (TÜDAY e.V.) möchte zusammen mit der Volkshochschule Köln in einer Podiumsdiskussion auf dieses Thema eingehen und zur Herausbildung eines öffentlichen Bewusstseins beitragen.
Der Schwerpunkt der Diskussion soll insbesondere auf der Konstruktion von sexuellen Identitäten in migrantischen Zirkeln und deren Auswirkungen auf LGBTQ*-Gruppen liegen. Um möglichst verschiedene, jedoch nicht diskriminierende Positionen in der Veranstaltung zu erfassen, ist es uns wichtig gewesen, unterschiedliche Referent*innen einzuladen, die das Thema aus verschiedenen Gesichtspunkten (gender, race, religion, class, etc.) beleuchten sollen.
Die Veranstaltung wird vom in Köln ansässigen Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland (TÜDAY e.V.), in Zusammenarbeit mit der VHS Köln, organisiert.
Der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V wurde im Jahre 1989 von im Exil lebenden Autor*innen, Journalist*innen, Künstler*innen, Intellektuellen, politischen Flüchtlingen und Arbeitsmigrant*innen gegründet und organisiert seit jeher zahlreiche Bildungsveranstaltungen, die zum einen die politische und soziale Situation in der Türkei fokussieren und sich zum anderen Migrant*innenthemen in Deutschland annehmen. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Köln, der Bürgerstiftung Köln, den Rainbow Refugees Cologne, dem AStA der TH Köln und dem AStA der Uni Köln.